Die Brücke von Remagen

Die Brücke von Remagen wird doch bestimmt auch Dir ein Begriff sein, oder? Sicherlich hast Du schon von dem Film “Die Brücke von Remagen” gehört, wahrscheinlich hast Du ihn auch schon gesehen. Vielleicht warst Du schon an dem Brückenkopf auf der Remagener Seite und in dem Friedensmuseum, das sich in ihm befindet. So könnte man denken, die Brücke von Remagen (wusstest Du, das sie Ludendorffbrücke hieß?) wäre ein nicht wirklich interessantes Objekt für das 7Grad-Team.

Weit gefehlt! Wir haben uns für Dich in der näheren Umgebung ein bisschen genauer umgesehen. Erpel sagt Dir nichts? - Das ist die Stadt auf rechtsrheinischen Seite der Ludendorffbrücke.

Lass dich entführen! Wir zeigen Dir, was es dort noch zu entdecken gibt. Wir fangen aber in Remagen an.

Ein typisches Postkartenbild, wie man es von Remagen kennt,.

Die wenigsten werden sich aber je Gedanken gemacht haben, von wo aus es gemacht wurde.

 

 

 

 

 

Am 7. März 1945 gelang es einer kleinen Vorhut der 9. US-Panzerdivision unter Führung des deutsch-stämmigen Leutnants Karl H. Timmermann, die Brücke zu erobern, nachdem den deutschen Verteidigern zwei Sprengversuche fehlgeschlagen waren. Diese Eroberung ging als das Wunder von Remagen" in die Annalen der Kriegsgeschichte ein. General Eisenhower rief aus: „Die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert".
Quelle:
www.bruecke-remagen.de/index_de.htm

 

 

 

Gebaut wurde die Brücke während des ersten Weltkriegs um den Nachschub zur Front zu sichern. Mit ihren 325 Metern Länge, ihrer Höhe über dem normalen Wasserstand des Rheins von 14,8 Metern und dem höchsten Bogen mit einer Höhe von 29,25 Metern galt sie als eine der schönsten Stahlbrücken über den Rhein.

Soviel zu der allgemein bekannten Geschichte - werfen wir nun einen Blick hinter die Brücke (auf beiden Seiten des Rheins).

 

 

 

Auf der Remagener Seite ist noch ein Stück des Gleisbettes der Brücke erhalten geblieben, allerdings wurde es stark beschädigt, beinahe zerstört.

 

 

 

 

 

 

Auf dem Bild ist das letzte Stück “echte” Brücke zu sehen. Dies befindet sich hinter dem Brückenkopf auf der Remagener Seite.

 

 

 

 

 

 

Hier der Teil des Brückenkopfes, in dem das “Friedensmuseum” untergebracht ist. - Immer einen Besuch wert!
Im Hintergrund sieht man die Erpeler Ley - da nehmen wir Dich jetzt mit hin!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch einmal der Erpeler Brückenkopf. Gut zu erkennen die Fenster, Schießscharten und die Größe der Bruchsteine, aus denen die Brücke gebaut wurde. Auch die Ringstände an den Seiten kann man klar erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Brückenkopfruine der Ludendorffbrücke in Erpel. Direkt an der B42 gelegen, mit einem großzügigen Parkplatz ist diese Seite doch nicht so bekannt wie die Remagener Seite.

Der Brückenkopf steht leer und ist vollständig verschlossen.

 

 

 

 

 

 

Nachdem man die 212 Meter der Erpeler Ley erklommen hat,
bietet sich einem dieses grandiose Bild. - Der Brückenkopf von Erpel.

Direkt unterhalb der Erpeler Ley, hinter dem Brückenkopf der Ludendorffbrücke auf der rechtsrheinischen Seite, verschwindet die Bahntrasse in einem Tunnel.

Dieser Tunnel wurde am 1. September 1919 eröffnet. Er ist 383 Meter lang und heute leider nicht mehr zugänglich. Er dient als Trainingsgelände für den Bundesgrenzschutz. Die oberen Fotos zeigen das verschlossene Südportal.

Schlägt man von dieser Stelle aus einen Bogen nach rechts und biegt nach circa 150m rechts in den Wald ab gibt es noch mehr zu entdecken....

Versteckt im Gebüsch liegt ein ehemaliger Munitionsbunker, der wahrscheinlich zu dem verlassenen Steinbruch gehört der sich neben dem Tunnel befindet.

 

 

 

 

 

 

Auch hier haben wir es uns nicht nehmen lassen ein paar Innenaufnahmen zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bilder sprechen wohl für sich selbst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein Stück weiter den Weg hinab findet man diese alte, wunderschöne Brücke, die parallel zu den heutigen Gleisen steht. Über diese Brücke ist wohl mal die Bahntrasse Bonn-Koblenz gelaufen

(Grüße an dieser Stelle an U.Krämer - endlich haben wir auch ein bisschen Nebenbahnromantik!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reste der Ludendorffbrücke (Brücke von Remagen) liegen grob gesehen zwischen Bonn und Koblenz , 15 km nördlich von Neuwied. Ein kleiner Ausflug lohnt sich immer, alleine wegen der wunderschönen Landschaft.

Zwischen Erpel und Remagen verkehrt regelmäßig die Personenfähre “Nixe”.

Remagen