Beton im Wald...
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Eingang eines Manschaftsbunkers
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Fronteingang
Seitenansicht

Zwangsarbeiterlager “Waldfrieden”

Hinter diesem makaberen Namen verbirgt sich ein Zwangsarbeiterlager, das von 1939 bis 1945 in Betrieb war.

Eigentlich ausgelegt für 300 Personen, waren hier aber bis zu 500 Menschen aus Polen, der Sowjetunion und Italien, darunter auch Frauen und Kinder, untergebracht.

Heute befinden sich hier nur noch die Bunker für die Wach- und Lagermannschaften. Die Baracken sind verfallen...

 

Es handelt sich dabei um drei fast baugleiche Bunker, die bis beinahe zur Decke im Waldboden versenkt wurden.

Die Eingänge sind komplett verschüttet (worden?), so dass man keine Chance hat die Bunker zu betreten.

Auf diesem Bild ist die Größe der Bunker zu erahnen.

Die Länge beträgt circa 35m, die Breite 3,5m, die Deckenstärke ist nicht zu schätzen.

Der Fronteingang eines Bunkers.

Das Wäldchen zu besichtigen lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn es nicht mehr allzu viel zu sehen gibt.

Der Hiltruper Stadtwald (Waldpark) ist auf jedem münsteraner Stadtplan ausgewiesen.

Zwansarbeiterlager