Hochbunker am Hermannstadtweg

Der im Jahre 1943 in L-Form errichtete Hochbunker am Hermannstadtweg verfügte über 1000 Schutzplätze.
Nach dem Krieg wurden in die Wände Löcher für Türen und Fenster gesprengt, um den Bunker zivil nutzen zu können. Dabei wurden auf der gegenüberliegenden Straßenseite Wohnhäuser beschädigt.
Neben einer Künstleragentur und einem Zweiradhändler befinden sich in dem entfestigten Hochbunker noch diverse Ateliers und ein Tonstudio.

Bunkerarkade
Haupteingang
Kamin mit Steigeisen
Durchbruch
Rückseite
Vergroesserter Eingang
Verklinkerung

Der Hof des Hochbunkers - Die Eingänge zum Tonstudio im Bunker und zum Zweiradhändler.

Der südliche Haupteingang mit Überdachung - im Hintergrund der L-förmig angesetzte Gebäudeflügel an der Nordseite

Links und oben:
Der Haupteingang (zum Tonstudio) von innen. Heute findet man in dem Bunker nur wenige Relikte aus der Zeit des Krieges.
Nur ein paar durchbrochene oder erweiterte Maueröffnungen und die Wandstärke zeugen von der ehemaligen Schutzfunktion des Bunkers.
Im Tonstudio und im Bereich des Fahrradladens findet man noch vereinzelt Lüftungsöffnungen die heute als Kabelschächte dienen.

An der Frontseite wurde der Bunker verklinkert, damit er sich besser in das Gesamtbild der Siedlung einpasst. Auf der Rückseite ist der Bunker nicht verklinkert worden - hier zeigt sich noch fast das Originalbild. Sogar der Kamin mit den Steigeisen ist noch vorhanden.

Juni 2003

Danke für die Möglichkeit zur Innenbesichtigung an die in dem Hochbunker ansässigen Firmen “TIB” (Tonstudio im Bunker) und Zweiradhändler Gropp.

Hermannstadtweg