Storksbänker Tiefenstollen

Diese beiden Stollenmundlöcher gehören der 1738 gegründeten Zeche Storksbank an. Sie dienten der Steinkohlengrube als Förderstollen und zur Wasserlösung.
Vor dem ersten Stollenmundloch, in der Schlucht, erkennt man noch die Reste von alten Wegbefestigungen. Auf diesem Schiebeweg sind wohl die Huntstößer mit ihren Karren und die Pferdegespanne entlanggezogen. Aus dem anderen Stollenmundloch fließt noch etwas Wasser. Es diente früher zur Ableitung der Grubenwasser in den Ahbach. Beide Stollen sind im Halbtonnengewölbe ausgebaut. Zwei Jahre förderte die kleine Zeche als reiner Stollenbetrieb die Steinkohle aus dem Gebirge. Der erste Schacht (der Storkschacht) wurde im Jahre 1740 auf den Storksbänker Förderstollen geteuft. Er hatte eine Teufe von 13 Metern. Bis in das Jahr 1785 wurden noch weitere Schächte seiger und tonnlägig auf den Stollen geteuft. Diese waren: Schacht Paul (15m Teufe), Schacht Louise (12,5m Teufe), Schacht Hoffnung (17m Teufe), Schacht Zuversicht (19m Teufe) und der Wilhelmschacht (8m Teufe). In dem Gelände rund um die Stollen sind heute noch einige kleinere Halden zu sehen. Es gab auch einen Storksbänker Oberstollen, doch das Stollenmundloch ist heute nicht mehr zu sehen.
Im Jahre 1829 erfolgte die Konsolidierung der Kleinstzechen im Westfeld zur Zeche Vereinigte Engelsburg. (siehe auch
Zeche Hector) Die Zeche Vereinigte Engelsburg in Bochum wurde im Jahre 1961 stillgelegt. Die Schächte sind zwei Jahre später verfüllt worden.

 

Storksbänker Tiefenstollen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Storksbänker Tiefenstollen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Storksbänker Tiefenstollen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Storksbänker Tiefenstollen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da fällt mir noch was ein:
Westfeld? Wilhelmschacht? Kommt euch das nicht auch bekannt vor?
Ist Bochum etwa auch eine Klappstadt von Ibbenbüren? (
Ich bin ein Link)

 

(c) - 7Grad-Team Juli 2006

Storksbank