Die Heinrichshöhle

Die Heinrichshöhle liegt in Hemer in der Nähe des bekannten Felsenmeeres.
Normalerweise ist fotografieren nicht gestattet, wir bekamen aber die Sondererlaubnis und durften im Inneren der Heinrichshöhle drei (!!!) Fotos machen!
Diese Fotos, die nur ein Stück der wunderschönen Heinrichshöhle zeigen können stellen wir Euch hier nun vor.

Die Besichtigung der Heinrichshöhle wurde nicht im Rahmen der Exkursion “April 2003”, sondern im April 2004 (genau ein Jahr danach) durchgeführt. Das Hönnetal mit seinen wunderschönen Höhlen wird uns immer wieder zu weiteren Besichtigungen locken...

Eingang der Heinrichshöhle in HemerDie Heinrichshöhle wird betreut durch die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Sauerland / Hemer e.V. (AHKS), die auch das
Höhlen- und Karstkundliche Informations-Zentrum Hemer / Westfalen (HIZ) leitet.

Die Öffnungszeiten der Heinrichshöhle sind:
15. März bis 01. November:
täglich 10 bis 18 Uhr
letzte Führung: 17:15 Uhr
Im Winterhalbjahr:
Führungen, Kindergeburtstage und pädagogische Programme täglich nach Anmeldung

Kontaktnummer:
Tel./Fax: 02372/61549

Das Bild zeigt den Eingangsbereich der Heinrichshöhle in Hemer.

 

Kalksinterbildungen in der HeinrichshöhleDie Heinrichshöhle bietet Besonderes:
Unzählige Knochen eiszeitlicher Tiere (unter Anderem 18 komplette Skelette von Höhlenbären) sind in der Heinrichshöhle gefunden worden. Ein Höhlenbärskelett wurde komplett zusammengesetzt und ist auch zu bestaunen.

Neben den vielen Tropfsteinbildungen befinden sich im hinteren Bereich der 470 Meter langen Heinrichshöhle (die einen Teil des 2984 Meter langen Perick-Höhlensystems bildet) bis zu 20 Meter Hohe Felsklüfte. Der Anblick ist atemberaubend.
Eingebettet in den mitteldevonischen Massenkalk hat die Heinrichshöhle ein Gefälle von insgesamt 25 Metern.

 

 

 

Mega-Stalakmit in der HeinrichshöhleDie alte Elektroinstallation der Heinrichshöhle, die auch heute noch in Betrieb ist, datiert aus dem Jahre 1905. Die Kabel liegen IN einer Tropfsteinschicht... Nur Teile der elektrischen Installationen wurden 1999 erneuert.

Apropos Tropfstein:
Der gewaltige Tropfstein links im Bild hat nach Angaben der AHKS ein Alter von mindestens 30.000 Jahren und eine Höhe von ungefähr zwei Metern..

Die Heinrichshöhle wurde 1812 von Heinrich von der Becke entdeckt. 1998 übernahm die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Sauerland / Hemer e.V. (AHKS) die Heinrichshöhle.

 

 

Eismann beim Abflug...
April 2004

 

 

Heinrichshoehle