Hofbunker in Horstmar-Schagern

Zwischen Horstmar und Schöppingen liegt die Bauernschaft Schagern. Diese besteht aus den Höfen Schulze-Ising, Robert, Börsting, Stermann und Röttgermann. Zum Schutz dieser Höfe wurde zentral (in der Nähe des Hofes Robert) der hier vorgestellte Zivilschutzbunker errichtet. Der nicht gassichere Bunker wurde halb erdversenkt gebaut. Der Haupteingang ist doppelt rechtwinklig abgeknickt, der Notausgang im hinteren Teil ist nur notdürftig verschlossen gewesen. Erstaunlich ist die große Anzahl von Lüftungsvorrichtungen. Es gibt vier gemauerte Kamine (zur Lüftung) und ein eiserneres Ofenrohr.
Um in den Bunker zu gelangen muss man erst einige Stufen herabsteigen.

Haupteingang

Beton im Eingangsbereich

Das Ofenrohr

Gesamtansicht - links Notausgang, rechts Eingang

Der Notausgang, mit zwei Kaminen und Ofenrohr

Die Kamine am Notausgang

Der Eingangsbereich an den Stufen - links geht es in den Vorraum zur Druckminderung

Durch diesen Vorraum kommt man dann in den Hauptraum

Der Schutzraum - oben rechts und links erkennt man die Öffnungen der beiden vorderen Kamine

Im hinteren Teil angelangt - Der Notausgang (mal hell, mal dunkel). Der Krabbelgang zum Notausstieg befindet sich in etwa 90 cm Höhe.

Die Öffnung für den Kamin hinten rechts

 

Der Blick zurück in den Schutzraum - etwa zwei Meter hoch, 1,40 Meter breit und 10,2 Meter lang (Innenmaß Schutzraum).

Der Blick im Haupteingang von innen nach außen

Die Überdeckung des Einganges

Die Überdeckung -rechts die beiden Kamine dieser Seite

Der 7Grad-Roller

Der Bunker befindet sich auf (bzw. unter) einer eingezäunten Weide, der Eingang ist aber diesseits des Zauns, das Innere damit frei begehbar.

Februar 2004

Horstmar