Der Permer Stollen, ist einer der größten Fledermauswinterquartiere Nordrhein-Westfalens. Der Permer Stollen liegt östlich von Ibbenbüren-Laggenbeck am Rande des Teutoburger Waldes im Tecklenburger Land. Der mit Ziegelsteinmauerwerk ausgebaute Bergwerksstollen wurde 1881 an der Südabdachung des Schafberges angelegt und diente zum Abtransport von Erzen sowie zur Entwässerung nördlich gelegener Grubenfelder. 1926 wurde er stillgelegt. Der Förder- und Wasserlösungsstollen hat eine beträchtliche Ausdehnung (850 Meter). Zahlreiche Fugen und Wasserstellen sind vorhanden. Diese bieten auch einen Lebensraum für seltene und bemerkenswerte höhlen- und grundwasserangepasste wirbellose Tiere.
Auf den beiden Zechen Perm wurde Steinkohle UND Eisenerz abgebaut. Oberirdisch gelegen findet man noch heute Reste der gut sieben Kilometer langen Schlepp- und Grubenbahnen.

Der Permer Stollen in Ibbenbüren

Als erstes entdeckten wir den Wasserstollen, der gut 150 Meter südlich vom Eingang des Permer Stollens in einem kleinen Waldstück liegt.

Der Wasserstollen ist mit einem interessanten Gitter verschlossen. Die Identität des Künstlers, der dieses Werk schuf, wird wahrscheinlich für immer im Dunkeln bleiben

Obwohl der Eingang auf freiem Gelände liegt, ist er von der Straße her eigentlich nicht zu sehen, aber wer schon wird so nah vorm Ziel aufgeben?

Der Weg zum Eingang des Permer Stollens ist im Sommer über und über mit Brennesseln zugewuchert.

Ein starkes Gitter verwehrt den Zugang zu der Winterstätte der Fledermäuse - außerdem besteht akute Einsturzgefahr!

Deswegen gibt es nur wenige Innenfotos - von außen aufgenommen.

Im Inneren des Permer Stollens sieht man unten auf dem Boden das Loch, von dem aus der Wasserstollen weiter in Richtung Süden verläuft. Im Hintergrund des Bildes kann man ein weiteres Eisengitter erahnen, das verhindern soll, dass man aus dem Wasserstollen weiter in den Permer Stollen hineingehen kann.

Aufnahmen vom Sommer 2003

Permer Stollen