Der Fortunastollen - Zeche Jupiter 2

Der Fortunastollen - Zeche Jupiter 2Das originale Stollenmundloch der Zeche Jupiter 2 existiert heute leider nicht mehr. Die Bilder zeigen einen Nachbau des Fortunastollens, der sich früher an dieser Stelle befand. Damals führte der Stollen in Richtung Osten in das Steinkohlengebirge und baute das gleichnamige Flöz Fortuna ab. Die Zeche Fortuna ist sehr alt, was die ersten Urkunden des Preußischen Bergamts von 1742 belegen. Bis ins Jahr 1827 stand die Zeche immer wieder einige Jahre lang still, was größtenteils an der beschwerlichen Abfuhr der Kohlen aus dem entlegenen Tal lag. Erst als der St. Johannes Erbstollen im Jahre 1826 das Flöz Fortuna erreichte, begann man langsam wieder mit dem Abbau des Flözes. Nach Verhandlungen mit den Betreibern des Erbstollens wurde man sich einig, so dass ein Schacht auf der Stollensohle geteuft wurde. Der Schacht hatte den Namen Aurora und erreichte in 110 Metern Tiefe den Johannesstollen. Die Steinkohle, die nun zusätzlich auch aus den Flözen Josephine und Beatitudo Der Fortunastollen - Zeche Jupiter 2abgebaut wurde, erreichte den Hafen an der Ruhr nun durch den Förderstollen St. Johannes. In den Jahren 1830 und 1831 wurden auf dem Schacht Aurora ein Göpelgebäude und ein Zechenhaus errichtet. Ebenfalls im Jahre 1830 wurde der ehemalige Fortunastollen wieder aufgewältigt und die Zeche Jupiter förderte durch ihn die Kohlen aus dem beiden gleichnamigen Flözen. Da die beiden Flöze parallel durch das Gebirge verliefen, wurde ein zweiter Stollen in den Berg getrieben. An dem tiefer im Tal liegendem Jupiterstollen wurde eine Verladeanlage errichtet. Siehe auch: Verladeanlage Jupiter. Die beiden Stollen der Zeche Jupiter waren mit einem Querschlag verbunden. Nach Abbau der Steinkohlenflöze endete der Betrieb im Jahre 1848. Die Zeche Jupiter befand sich übrigens im Dickenberg, der einigen Lesern bestimmt aus einer anderen Stadt ein Begriff sein müsste..

Fortunastollen