Maximusstollen

MaximusstollenIn der Borbecker Mulde im Muttental lag das Flöz Finefrau, welches in der Nähe der Berghausener Straße von einem Tal durchschnitten wurde. Das Flöz war nicht sehr abbauwürdig, so dass es erst im Jahre 1799 von dem Ehepaar Schröder unter dem Namen Maximus gemutet wurde. Die Mächtigkeit des Flözes war stattliche 60 cm, so dass der Name Maximus wohl zum Scherze gewählt wurde. Als der St. Johannes Erbstollen im Jahre 1810 die Borbecker Muhle erreichte, traf er das viel zu hoch liegende Flöz Finefrau nicht an. Später verband eine Aufhaue die beiden Stollen. Die Kleinstzeche Maximus beschäftigte in Bestzeiten bis zu sieben Bergleute. Auf dem Stollen wurde im Jahre 1834 der Primusschacht geteuft, welcher bis April 1845 aktiv war. Da man in den folgenden Jahren immer weniger der guten und stückreichen Kohle fand, wurde der Betrieb zunehmend unbedeutender, bis er letztendlich 1855 eingestellt wurde. Der Maximusstollen hatte eine Gesamtlänge von 91 Metern, augebaut im deutschen Türstock.

Maximusstollen