Ofenkaulen - Eingänge und Stollen 36 & 37

Abgesehen von den großen, zusammenhängenden Sohlen gibt es in dem 24ha großen Waldstück, das die Ofenkaulen einschließt, noch circa 30 weitere Stollenmundlöcher, davon sind gut 10 befahrbar. Einige davon haben noch 100 - 200 Meter Gänge, von denen wir Euch aber nur die Stollen Nummer 36 und 37 hier präsentieren wollen.

An der Tür steht zwar “Warnung! Selbstschüsse!”, allerdings muss man sich keine Sorgen machen - die Selbstschussanlagen, wenn sie denn jemals existierten, gibt es heute natürlich nicht mehr..

Im Eingangsbereich dieses Stollen in den Ofenkaulen fanden wir einen weiteren Bewohner - noch einen Feuersalamander. Hier zu sehen in der Bildmitte.

Die Seite des Einganges, die man im Rücken hat, wenn man den Stollen betritt. - Es handelt sich hierbei um die ursprüngliche Eingangstür, die nun verschüttet ist - heute kommt man quasi über die Firste in den Stollen.

In dem Stollen sind noch einige Gegenstände zu finden. Auf dem linken Bild sieht man eine Art Regale, die wohl zu Lagerzwecken dienten. Auf dem rechten Bild sieht man in der unteren Hälfte einen alten Ofen. Irritiert haben uns die knallroten Plastikrohre hinten an der Wand. Vermutungen gehen in die Richtung, dass es sich hierbei um Teile der Lüftungsanlage handeln könnte.

Betritt man den Stollen, kann man ziemlich direkt einer kleinen Abzweigung folgen. Diese Führt zu einer Betonwand, deren Scharten den Hauptgang, als auch den Eingang flankieren.

Ein Maschinensockel in der Mitte des Tunnels.  Der Sockel ist 170cm lang, an der höchsten Stelle misst er 135cm an der niedrigsten 42cm. Der Maschinensockel ist unten 87cm und oben 48cm breit.

Ein weiterer Raum auf der rechten Seite diente wahrscheinlich als Schienenlager.
Hier befinden sich auch noch einige Schienen.

Nach 46 Metern endet der Stollen. Auch hier gibt es noch regalähnliche Einbauten.

Der Eingangsbereich von Eingang 36. Zu beachten sind hier die stählerne Schiebetür, der vermauerte Eingang und die roten Plastikrohre.

Auch hier endet der Gang nach circa 100 Metern. Hier befindet sich noch ein alter, umgestürzter Maschinensockel.

Ähnlich wie hier gezeigt verhält es sich mit weiteren fünf bis zehn Eingängen, die auch alle bis zu 200 Meter lang sind.

Die Stollenmundlöcher der Ofenkaulen werden auf Grund ihrer geringen Größe in wenigen Jahren vollkommen verschüttet sein.

ACHTUNG: Die gezeigte Exkursion ist nicht zur Nachahmung zu empfehlen! Es besteht akute Absturz- und Lebensgefahr!

Eingaenge 36/37