Der Bunker 107 in Blonderath – Ein Portrait

Ein Gastbericht von Markus Morgenweg
Die
Quellenangaben findet man unter diesem Bericht

Der folgende Bericht ist ein Gastartikel von Markus Morgenweg. Wir bedanken uns herzlich für diesen Artikel! Hinweis: Das Copyright für Text- und Bildmaterial liegt bei Markus Morgenweg oder wurde ihm übertragen.

Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenAm Südrand des Kreis Viersen erinnert landschaftlich nicht mehr viel an den 2. Weltkrieg. Doch ausgerechnet in Blonderath, an der Landstrasse L 126 zwischen Wegberg und Niederkrüchten – dem südlichsten Ort des Kreises, mit lediglich 4 Häusern - ist noch ein teilgesprengter Westwallbunker erhalten.
Hier in Blonderath mit der Hausnummer 9, nur 4,2 km abgesetzt von der niederländischen Grenze, steht der Rest des Mannschaftsbunkers mit der Nummer 107 (heutzutage teilweise mit einem Haus überbaut). Der Bunker liegt im damaligen Divisionsbauabschnitt A, Regimentsabschnitt 1, und dem Batallion II (ab dem 1.2.1939: E/a und Ende desselben Jahres: N4). Bei dem Bauwerk handelt es sich um ein Regelbau 10a des Limesprogramms (Baubeginn ab Juni 1938). Er wurde somit in Baustärke „B alt“ (= 1,5 m) Wand- und Deckenstärke gebaut.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenDieser 7,60 x 13,80 m große, auch als Doppelgruppenunterstand bezeichnete, Mannschaftsbunker war für eine Besatzung von 14 Mann ausgelegt. Er war mit zwei Eingängen, einem 1 x 7,60 m großem Verbindungsflur und zwei jeweils 2,70 x 4,80 m großen Bereitschaftsräumen mit jeweils 7 Betten ausgestattet. Als Eingangstüren dienten die 0,8 x 1,1 m großen und 520 kg schweren Stahltüren 432Po1. Zu den Bereitschaftsräumen öffneten gasdichte 0,8 x 1,7 m große Blechtüren 19P7. Des weiteren befanden sich dort Klapphocker, ein Holztisch, Petroleumlampen, eine Lüftungsanlage und ein Munitions- und Lebensmittelvorrat (zu je 15 Tagessätzen). Ein Ofen vom Typ WT 80, notbehelfendes Werkzeug, ein Spiegel und zahlenmäßig ein Waschbecken auf je vier Soldaten. Vermutlich waren die Innenwände, wie im Westwall häufig anzutreffen, mit einem Farbverlauf von Schwarz (deckenwärts) bis hellgrau (bodenwärts) und zusätzlichen Hinweisschriften wie „Kein Licht bei offener Tür und Scharte“ versehen.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenIm 2,05 x 5,70 m großen angehängten Kampfraum waren zwei Lafetten für leichte Maschinengewehre vom Typ MG 34 vor zwei großen offenen Maulscharten montiert. Die beiden Scharten waren wie bei allen anderen Bunkern der Umgebung Richtung Norden und Westen ausgerichtet. Die Wandstärke betrug hier nur 1 m und die Eingangstür hierfür bestand lediglich aus Holz. Bei diesem Bauwerk fehlten die Schutzmauern innerhalb dieses Raumes. Ein Sprachrohr in der Wand zum Bunker diente der Verständigung.
Ein Bunker dieses Typs wurde mit 358 m3 Beton und einem Materialkostenaufwand von ca. 42.000 Reichsmark (zum Vergleich: Ein Westwallarbeiter verdiente damals ca. 400 RM pro Monat inkl. aller Zuschläge) in wenigen Wochen Bauzeit erschaffen. Mit dem Bau der Bunker in diesem Abschnitt wurde die Firma Wayss & Freytag aus Frankfurt am Main beauftragt. Sie baute teils selbst, vergab aber auch Folgeaufträge an Unternehmen wie z.B. Friedrich Vollrath Beton KG aus Duisburg, oder Firma Fürwentsches GmbH & Co. KG aus Viersen.
Geleitet und überwacht wurde das Bauvorhaben von der „OT“ (= „Organisation Todt“). Diese Organisation um Dr. Ing. Fritz Todt, dem Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, erhielt am 14.6.1938 die Generalvollmacht zum Westwallbau.
Die meisten Baustellen waren sichtgeschützt und zu jeder Tageszeit streng bewacht. An den Hauptverkehrs- und Baustellenzuführenden Strassen galt strengstes Halteverbot. Der Aufenthalt in der Nähe der im Bau befindlichen Bunker war ebenso verboten, wie fotografieren.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenDer im Befestigungsbau verwendete Beton hatte einen Zementanteil von 400 kg und einen Rundeisenanteil von 66 kg pro Kubikmeter (!!). Der Beton erreichte somit eine Druckfestigkeit von 350 kg pro cm3! Die Verarbeitung des Betons erfolgte nach der „Vorschrift für den Bau ständiger Befestigungen Teil 6“.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wurden die Bunker noch von den RAD (Reichsarbeitsdienst)-Abteilungen aus Lüttelforst und Niederkrüchten nachbereitet. Ihre Aufgaben bestanden im Wegebau, dem späteren Ausheben von Kabelgräben und Tarnung der Bunker inklusive dem Bau von Stacheldrahthindernissen. Die RAD-Arbeiter wurden in sogenannte Stammlager, die anderen (Bau-)Arbeiter in OT- und DAF(=Deutsche Arbeits Front)-Lager untergebracht. Es gab diese Lager in Schloss Dilkrath und in Gützenrath. Es wurden aber auch Arbeiter in Privatwohnungen einquartiert.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenDer Bunker 107 wurde, wie viele Bunker in der Umgebung, nicht bodengleich in die Erde versenkt, sondern ragte fast komplett aus der Erde hervor. Er war mit Muttererde angeschüttet, bepflanzt und teilweise mit Tarnnetzen abgedeckt. Nur im Hofbereich war die Erde abgesenkt. Zur gegenseitigen Verteidigungswirkung waren weitere 23 Bunker im Umkreis von einem Kilometer verteilt. Damit war es die am stärksten ausgebaute Stellung des Westwalls nördlich Wassenberg. Die umliegenden Bunker waren ebenfalls Doppelgruppenunterstände vom Typ 10a und 11, aber auch Einzelgruppenunterstände vom Typ 10, PAK-Schartenstände vom Typ 20 und den MG-Schartenständen des Typs 23. Die einzelnen Bunker waren mit Laufgräben und Telefonleitungen verbunden. Der Regimentsstabsbunker lag 1,5 km entfernt in Lüttelforst.
Als besondere Tarnmaßnahme wurden in diesem Bereich drei Bunker verklinkert und überdacht, so dass sie wie Häuser aussahen.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenNach der Fertigstellung der Bunker im Herbst 1938, wurden sie am 26.8.1939 mit dem Grenzwachtregiment 36 und  Reserveeinheiten besetzt. Am 4.9.1939 wurden sie mit Einheiten der 253. Infanteriedivision verstärkt.
   Im September 1939 kam dann die erste Bewährungsprobe als man während des Polenfeldzuges mit einem 2-Frontenkrieg rechnete. Doch der Angriff aus dem Westen blieb aus. Ende September / Anfang Oktober flogen zwar mehrmals feindliche Flugzeuge über das Gebiet, warfen jedoch nur Flugblätter ab.
Der ausbleibende Angriff auf den Westwall war wohl seiner Propaganda als „unbezwingbares Hindernis“ zu verdanken. So wurde beispielsweise ein Propaganda-Film erstellt, der in den ausländischen Kinos ausgestrahlt wurde. Oder Militärgrößen wie der japanische Kriegsminister Hisaichi Terauchi sowie ausländische Journalisten wurden zu einem Vor-Ort-Besuch eingeladen und konnten sich von der „Unüberwindbarkeit“ überzeugen.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenNach der Besetzung Frankreichs, im Juni 1940, wurden die Bunkerbesatzungen in den Westen abgezogen. Die Bewaffnung der Bunker wurde desarmiert und teilweise zum gerade entstehenden Atlantikwall abtransportiert (zum anderen Teil in Pionierparks und Sammellager). Panzergräben wurden zugeschüttet.
Die Bunker standen in den nächsten Jahren leer und wurden verschlossen. Von den 24 Bunkern dieses Abschnitts wurde lediglich einer (in Silverbeek) der Zivilbevölkerung bei den häufigen Fliegeralarmen um Niederkrüchten, zugänglich gemacht.. (52 Fliegeralarme pro Monat im Jahr 1942, 32 im Jahre 1943, bis Juli 1944: 80 pro Monat, und ab dann 350 ! pro Monat.). Verwaltungsmäßig wurden sie von der Festungsdienststelle Düren betreut (ab 1943 von der Festungsdienststelle Xanten ).
Nach der Landung alliierter Truppen in der Normandie, am 6. Juni 1944 – dem sogenannten „D-Day“, rückten diese zügig Richtung Deutschland vor. So begann man bereits am 6.9.1944 mit der Evakuierung der Bevölkerung um Niederkrüchten. Man musste sich innerhalb einer Stunde ohne jeglichen Privatbesitz melden,
so dass diesem Aufruf kaum jemand folgte.
Ab dem 13.9.1944 (dem Tag des Durchbruchs alliierter Truppen durch den Westwall bei Aachen), fand dann die Zwangsräumung des Gebiets durch die Partei statt. Man wurde für einige Tage ins 5 km entfernte Schwalmtal gebracht. Anschließend wurden wieder Panzer- und Laufgräben (meist durch russische Kriegsgefangene) angelegt.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenAls sich dann die Front Ende Februar 1945 Niederkrüchten näherte, wurden die leerstehenden und entwaffneten Bunker mit nur einer Hand voll Soldaten wieder besetzt. Diese bestanden aus Ersatz-, Reserve- und völlig erschöpften Frontsoldaten, die kurz zuvor aus den Rückgebieten der Front abkommandiert wurden. Aufgrund des Munitions- und Besatzungsmangels konnten nur vereinzelte Bunker besetzt werden. Dadurch war der Westwall „entkräftet“ und ging nach geringfügigen Kampfgeschehen in Blonderath am 27.2.1945 in die Hände der 9. Amerikanischen Armee unter der Leitung von Generalleutnant Simpson (16. US-Panzerkorps unter Generalmajor Anderson; Die Panzerspitzen der 8. US-Panzerdivision unter Generalmajor Devine). Sie hatten tags zuvor Merbeck und Tetelrath umkämpft und eingenommen. Einzelne deutsche Soldaten leisteten dort hartnäckigen Widerstand, mussten jedoch letztendlich aufgeben. Die Meisten ihrer Kammeraden flohen bereits Tage vorher.   
Von Blonderath aus zogen die Amerikaner weiter Richtung Lüttelforst, wo sie problemlos die am gleichen Tag von den Deutschen gesprengte Schwalmbrücke an der Lüttelforster Mühle überquerten. Von dort aus ging es Richtung Waldniel und Mönchengladbach.
Von Dezember 1945 bis ins Jahr 1948 wurden fast alle Bunker der Umgebung durch die Engländer (welche für diesen Abschnitt als alliierte Besatzungsmacht zuständig waren) angesprengt. Einige Bunker entlang der Schwalm wurden mit Wasser aus dem Fluss gefüllt und dann gesprengt. Damit verhinderte man, dass Betonbrocken weit umherflogen.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenIn den Jahren 1950-1952 wurden sie dann weiter zerstört. Verantwortlich für diese „Liegenschaften“ im Bereich des Niederrheins war die Bundesvermögensstelle Aachen. Diese Behörde sollte die Reste des Westwalls beseitigen. Zu diesem Zweck kamen Bagger einer Großfirma aus Dortmund, die die Bunker mit „Hängekugeln“ zerstören sollten. Der Stahlbeton war jedoch nicht „klein zu kriegen“, so dass man schließlich Löcher in die Betonbauten bohrte und dann die Ruinen in Kleinschutt zersprengte. Hierbei wurde fast ausschließlich trocken gesprengt, so dass es hier zu Beschädigungen an angrenzenden Häusern gab. Anschließend wurden die Trümmer vergraben, abtransportiert oder mit Erde überdeckt, so dass heute kaum noch Reste davon zu erkennen sind. Vereinzelte Betonbrocken findet man heute noch in dem Waldstück, wo der PAK-Schartenstand vom Typ 20 gestanden hat.
Das der Bunker 107 nicht zur Unkenntlichkeit verschwand, ist dem CVJM Anrath (damals noch „Christlicher Verein junger Männer“ genannt ), im Jahre 1952 zu verdanken. Sie bauten in Eigeninitiative in über 1-jähriger Bauzeit einen Gesellschaftsraum an den Kampfraum an. Letztgenannten nutzten sie als Schlafraum. Als Baumaterial dienten ausschließlich die bei der Ansprengung herumgeschleuderten Betonbrocken. Im Kampfraum meißelten sie einen der zwei Betonsockel für Maschinengewehrlafetten in vermeintlich unzuvollendender Arbeit wochenlang von Hand ab. Die westliche Maulscharte wurde mit Glasbausteinen abgedichtet, und die nördlich gerichtete Scharte als Geschirrschrank umgebaut. Aus Angst vor Unfällen und Ungetier mauerten sie zusätzlich noch die beiden alten Bunkereingänge zu. (Die ehemaligen Bereitschaftsräume waren eh nicht zu benutzen, da die Bunkerdecke durch die Sprengung keilförmig in diese Räume ragte). Zehn Jahre später erst, als das Vereinsheim ans Stromnetz angeschlossen war, setzten sie den nun als Schlafraum genutzten Aufbau an.
Regelbau 10a in Blonderath - Niederkrüchten - Kreis ViersenDie damals zuständige Gemeinde befürwortete von Anfang an die Idee zum Bau eines Jugendfreizeitheimes und gab sogar noch finanzielle Beihilfe zur Instandsetzung. Anstelle eines Pachtvertrages wurde seinerzeit eine „Anerkennungsgebühr“ in Höhe von 1,- DM pro Jahr vereinbart.
Heute werden das Haus, und der darunterliegende Kampfraum (heutzutage als Abstellraum), auf dem 1,645 km2 großem Grundstück von der CVJM Willich-Anrath (mittlerweile steht das „M“ für Menschen) genutzt. Es dient heute wie damals als Wochenendausflugsziel der Jugendlichen Anraths und für private Feiern.

Nachtrag:
Seit vielen  Jahren war der Bunker als Bodendenkmal vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege (Sitz in Bonn) vorgeschlagen. Seit dem 8. Dezember 2005 ist er mit der Nummer 126 in die Denkmalliste der Gemeinde Niederkrüchten aufgenommen. Seit dem 16. Januar 2006 ist dieser Beschluss rechtskräftig und der Bunker 107 das nördlichste, unter Denkmalschutz stehende, Bauwerk des Westwalls.

 

Für Kommentare, Zeitzeugenberichte, Fotos, Ergänzungen oder Ähnliches zum Bunker dieser Stellung bzw. dem Thema Westwall ist der Verfasser sehr dankbar.
Markus Morgenweg. E-Mail:
markusmorgenweg@gmx.de

Zur Person: Markus Morgenweg, wohnhaft in Aachen, ist 33 Jahre alt und beschäftigt sich seit nun 10 Jahren mit dem Thema Westwall.

Dieses Portrait über das Bauwerk 107 erscheint / erschien auch als Kurzfassung in den „Niederrheinischen Blättern“ (Beiheft zur Tageszeitung „Rheinische Post“; Ausgabe: März 2006).

 

Quellenangaben:

Literatur:
„Der Westwall – zwischen Niederrhein und Schneeeifel“, Manfred Gross, Rheinlandverlag, Köln, 1982.
„Der Westwall – Vom Denkmalwert des Unerfreulichen“, Band 2, Manfred Gross, Horst Rohde, Rudi Rolf,
                           Wolfgang Wegener, Willem Willems, Harald Koschik, Rheinlandverlag, Bonn, 1997.
„Der Westwall – Geschichte und Gegenwart“, Jörg Fuhrmeister, Motorbuch Verlag, Stuttgart, 2003.
„Auf den Spuren des Westwalls – Entdeckungen entlang einer fast vergessenen Wehranlage“; Hans-Josef Hansen, Helios Verlag, Aachen, 2000.
„Elmpt und Niederkrüchten – zwischen Schwalm und Grenzwald“; Dr. phil. Ludwig Hügen, kein Verlag, Willich, 1993.
„Der Westwall im Kreis Viersen“, Manfred Gross; in: Heimatbuch des Kreis Viersen, 1981.
Amtsblatt des Kreis Viersen, Nr. 37, vom 15.12.2005

Filme:
„Abrisskommando Westwall“, Dokumentation auf „Pro 7“ / „Spiegel TV“, 2003
„Der Atlantikwall – Bunkerkette der Nazis“ , Dokumentation auf „arte“, 2004 (?)
Deutsche Wochenschau vom 25.10.1939

Personen:
Zeitzeugen:
Hr. Straetener, Hr. Massen, Fr. Schmitz, Hr. Piornack, Hr. Neuschäfer, Hr. Brunen.
Sonstige:
Fr. Straetener (jun.), Fr. Straetener (sen.), Hr. van der Koelen, Hr. Cebula, Hr. Dr. Hügen, Hr. Roschu,
Hr. K.-H. Schmitz, Hr. Engel, Hr. H.-J. Hansen.

Sonstige:
Kreisarchiv Kempen
Gemeindeverwaltung Elmpt-Niederkrüchten
Schriftverkehr des CVJM-Anrath

 

Januar/Februar 2006

Foto: Die Westseite des Bunkers mit angebautem Haus im heutigen Zustand (2005).

Skizze eines Regelbaus 10a:
Zwischen Eingangsbereich und Bereitschaftsräume die sog. „Gasschleuse“. Von den Bereitschaftsräumen aus je eine Gewehrscharte Richtung Eingang zur Eingangsverteidigung. In den Bereitschaftsräumen gut zu erkennen, die Anordnung der hochklappbaren Betten.
Im angehängten Kampfraum, die in den Raum ragenden Schutzwände, welche in Blonderath nicht vorhanden waren.

Lageskizze im 1 Kilometerradius um den Bunker 107.
Deutlich zu erkennen ist die enorme Anzahl an Bunkern in dieser Stellung.

Mühsam wurden die herumliegenden Betonbrocken aufgesammelt, um sie später als Baumaterial zu verwenden.
(Mit freundlicher Genehmigung des CVJM-Anrath)

Sprengung eines Bunkers an der alten Hauptstrasse zwischen Niederkrüchten und Waldniel (jetzt A52).
(Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Ludwig Hügen)

Die Westseite des Bunkers nach dem Anbau des Gesellschaftsraumes.
(Mit freundlicher Genehmigung des CVJM-Anrath)

Gut zu erkennen sind die Betonbrocken aus denen diese Wand besteht.

Der einzig noch vorhandene Betonsockel vor der westlichen Maulscharte im angehängten Kampfraum, auf dem damals die MG-Lafette befestigt wurde.

Die nördliche Maulscharte im heutigen Zustand (2005) als Geschirrschrank.

Östlicher Aufgang zur eingestürzten Bunkerdecke, welche mit Erde aufgefüllt und begradigt, heute als Terasse mit Grillplatz dient.

 

Blonderath