Regelbau 10 - Gruppenunterstand mit angehängtem Kampfraum

Auf dieser Seite wollen wir Euch den Regelbau 10 näher bringen. Hier anhand der beiden im Buhlert vertretenen Westwallbunker 131 und 132. Der Regelbau 10 ist der am häufigsten ausgeführte Regelbau im Westwall.
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Regelbau 10 - Grundriss

Aussenansicht QTVR 455KBAußenansicht QTVR - 455 KB

Innenansicht QTVR  436 KBInnenansicht QTVR - 436 KB

Ausblick aus MG-Scharte
Der MG Sockel
Beschriftung an der MG-Scharte
Tarnanstrich im Kampfraum
Eingangsverwinkelung zum Kampfraum
Kabelrohr
Beschriftungen am Ofen
Das Rauchrohr
Der Notausgang von innen
Belüftungsrohr
MG-Scharte von aussen
Flankierende Gewehrscharte von aussen
Linker Eingang und Flankierungsscharte
Eingang Kampfraum und linker Eingang
Kampfraum im Größenvergleich
Notausgang von aussen

Ausblick aus MG-ScharteAusblick aus MG-Scharte

Der MG SockelDer MG Sockel

Beschriftung an der MG-ScharteBeschriftung an der MG-Scharte

Tarnanstrich im KampfraumTarnanstrich im Kampfraum

Eingangsverwinkelung zum KampfraumEingangsverwinkelung zum Kampfraum

KabelrohrKabelrohr

Beschriftungen am OfenBeschriftungen am Ofen

Das RauchrohrDas Rauchrohr

Der Notausgang von innenDer Notausgang von innen

BelüftungsrohrBelüftungsrohr

MG-Scharte von aussenMG-Scharte von außen

Flankierende Gewehrscharte von aussenFlankierende Gewehrscharte von außen

Linker Eingang und FlankierungsscharteLinker Eingang und Flankierungsscharte

Eingang Kampfraum und linker EingangEingang Kampfraum und linker Eingang

Kampfraum im GrößenvergleichKampfraum im Größenvergleich

Notausgang von aussenNotausgang von außen

Nr. 1 - Aussicht aus MG-Scharte

Ausblick aus der MG-Scharte

Im angehängten Kampfraum:
Aussicht aus der MG-Scharte des Bunkers 131 im Buhlert. Von hier aus konnte das gesamte Kampfareal überblickt werden.

Nr. 2 - Der MG Sockel

MG-Sockel
MG-Scharte

Die folgenden beiden Bilder zeigen den MG-Sockel im angehängten Kampfraum. Oben in Bunker 131, unten in Bunker 132.

Nr. 3 - Beschriftung an der MG-Scharte

MG-Scharte

“Licht machen nur bei geschlossener Scharte” - so lautete der Befehl, der auch noch heute im Kampfraum des Bunkers 132 zu lesen ist.

Nr. 4 - Tarnanstrich im Kampfraum

Tarnanstrich in Westwallbunker 132

Die hinter der Scharte gelegene Wand wurde mit der gleichen Farbe angestrichen wie das Äußere der Bunker im Westwall. Durch die geöffnete Scharte wäre die ansonsten weiße Rückwand zu leicht gesehen worden.

Nr. 5 - Eingangsverwinkelung zum Kampfraum

Eingangsverwinkelung am westwallbunker  132

Hier sieht man die Eingangsverwinkelung zum angehängten Kampfraum. Die Gewehrscharte diente zur Verteidigung des Eingangsbereiches (hier Bunker 132), die Farbe erfüllte den gleichen Zweck wie in Nr. 4.

Nr. 6 - Kabelrohr

Beschriftungen im Regelbau Typ 10

Im Bereitschaftsraum:
Die Beschriftung des demontierten Kabelrohres aus Bunker 132 ist noch vorhanden. Durch dieses Rohr war das Festungskabelnetz vor äußeren Einwirkungen geschützt.

Nr. 7 - Beschriftungen am Ofen

Beschriftungen im Regelbau Typ 10
Beschriftungen im Regelbau Typ 10
Beschriftungen im Regelbau Typ 10

Diese drei Bilder zeigen die Beschriftungen am nicht mehr vorhandenen Ofen in Bunker 132.

“Rauchentwicklung bei Tage vermeiden” und
“Feststellschrauben anziehen”

Das Bild rechts zeigt im oberen Teil Nr. 8 - Das Rauchrohr

Nr. 8 - Das Rauchrohr

Rauchrohr im Westwallbunker

Am Rauchrohr im Bunker 132 sind die Beschriftungsreste noch zu erahnen.

Nr. 9 - Der Notausgang von innen

Notausgang im Westwallbunker
Notausgang im Westwallbunker

Die beiden Bilder zeigen den heute verschütteten Notausgang des Bunkers Nr. 132.
Auf dem rechten Bild sieht man oben rechts in der Ecke das Belüftungsrohr (
Nr. 10), oben links in der Ecke das Rauchrohr (Nr. 8), und darunter die Beschriftungen am Ofen (Nr. 7).

Nr. 10 - Belüftungsrohr

Belüftungsrohr im Regelbau

Die Nr. 10 zeigt das Lüftungsrohr im Regelbau Nr. 10 mit der fortlaufenden Nr. 132.

Die Beschriftung ist kaum noch zu erkennen.

Nr. 11 - Die MG-Scharte von außen

MG-Scharte am Westwallbunker
MG-Scharte am Westwallbunker

Die MG-Scharte des Bunkers 132 von außen. An der Wand sieht man die grüne Farbe, die den Bunker tarnen sollte. Diese ist im Laufe der Jahre stark verblasst, blättert an mehreren Stellen ab.

Am Bunker 131 finden sich heute fast gar keine Spuren vom Tarnanstrich mehr, dafür hat sich eine Kiefer über, unter und neben dem angehängten Kampfraum mit der MG-Scharte breitgemacht.

Nr. 12 - Flankierende Gewehrscharte von außen

Gewehrscharte am Westwallbunker 132
Gewehrscharte am Westwallbunker 132

Das obere Bild zeigt die flankierende Gewehrscharte am Kampfbunker 131 im Westwall, das untere Bild die Scharte am Bunker 132. Im unteren Bild kann man die obere Kante des Bunkers zum Innenhof erkennen. Hier wird deutlich, wie dieser Westwallbunker in das Landschaftsbild der Eifel eingepasst worden ist.

Nr. 13 - Linker Eingang und Flankierungsscharte

Linker Eingangsbereich am Westwallbunker

Das Bild zeigt den linken, zur Gasschleuse führenden, Eingang des Bunkers 132. Man erkennt noch die Aufhängungen für die Panzertür.
Rechts im Bild die Scharte, die die Eingänge flankierend schützen sollte.

Mittig (13a) sieht man zwei der Lufthutzen, die der Belüftung und Entlüftung der Bunker dienten.
Die linke Hutze ist das untere Ende des Kamins, in den weiter oben horizontal das
Rauchrohr einmündet.
 Der kleine Panzerrost in der Scharte ist die Abluftöffnung. Auch hier wurden Standardbauteile verwendet, die bei jedem Westwallbunker und Atlantikwallbunker gleich sind.

 

Nr. 14 - Eingang Kampfraum und linker Eingang

Kampfraum und linker Eingang am Westwallbunker

Der Höhenversatz zwischen dem rechten zur Gasschleuse führenden Eingang und dem Eingang zum angehängten Kampfraum wird bei diesem Bild von Westwallbunker 132 besonders deutlich.

Links neben dem Eingang eine der Zuluftöffnungen.

Nr. 15 - Kampfraum im Größenvergleich

Eingang Kampfraum

Ebenfalls am Beispiel von Bunker 132 erkennt man gut, wie eng der Durchschlupf in den Kampfraum ist. Feinde konnten, wenn überhaupt nur kriechend den Gang betreten. Sie hätten gegen die Gewehrscharte (siehe Nr. 5) keine wirkliche Chance gehabt.

Nr. 16 - Der Notausgang von außen

Notausgang

Der Notausgang von Bunker 132 von außen. Ein Deckel sorgt dafür, dass er von oben nicht so leicht zu sehen ist. Im Innern wurde der Notausgang mit Sand gefüllt, so dass durch Handgranaten keine Gefahr bestand. Von innen wäre der Sand leicht von den Soldaten wegzuräumen gewesen. Von oben, durch den Schacht kommend, war dies nicht möglich.

Fotos aus April 2004

Eingangsverwinkelung zum Kampfraum
Flankierende Gewehrscharte von aussen
Linker Eingang und Flankierungsscharte
Eingang Kampfraum und linker Eingang
Kampfraum im Größenvergleich
Notausgang von aussen
Aussenansicht QTVR 455KB
Aussenansicht QTVR 455KB
Innenansicht QTVR  436 KB

[Grundriss aus: “Der Westwall von Kleve bis Basel”
Auf den Spuren deutscher Geschichte; ISBN: 3-7909-0754-5; 2002]

Zuluftöffnungen (nicht klickbar)
Zuluftöffnungen (nicht klickbar)

Zuluftöffnungen (nicht klickbar)Zuluftöffnungen (nicht klickbar)

Zuluftöffnungen (nicht klickbar)
Zuluftöffnungen (nicht klickbar)

Kamin- und AbluftöffnungenKamin- und Abluftöffnungen

Danke an Martin Büren für die Hinweise zu den Lüftungen (Ergänzungen zu 13,13a und 17)!

Kamin- und Abluftöffnungen
Kamin- und Abluftöffnungen
Kamin- und Abluftöffnungen

 

Regelbau 10