Verbogene SchartenplatteVerbogene Schartenplatte

Regelbau 23 - MG-Schartenstand mit Maulscharte

Auf dieser Seite wollen wir Euch den Regelbau 23, näher bringen. Hier anhand des Regelbau 23 mit der taktischen Nummer 135 im Buhlert.
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Regelbau 23 - MG-Schartenstand

Beschuss im BereitschaftsraumBeschuss im Bereitschaftsraum

Schäden im Eingangsbereich - 2Schäden im Eingangsbereich - 2

Schäden im Eingangsbereich - 1Schäden im Eingangsbereich - 1

Innenraum und NotausgangInnenraum und Notausgang

Treppenscharte und NotausgangTreppenscharte und Notausgang

Schäden im BereitschaftsraumSchäden im Bereitschaftsraum

Blick auf die MG-ScharteBlick auf die MG-Scharte

Nr. 1 - Blick auf die MG-Scharte

Blick auf die MG-Scharte

Blick auf die MG-Scharte:
Blick auf die frontal wirkende Maulscharte des Regelbau 23 aus dem Limesprogramm von 1938. Dieser der Brüggen-Ormont-Stellung zugehörige Kampfbunker hatte eine Besatzung von fünf Mann.

Zum Bau des Bunkers wurden 228m³ Beton benötigt.

Blick aus der MG-ScharteBlick aus der MG-Scharte

Notausgang - InnenansichtNotausgang - Innenansicht

Treppenscharte der EingangsverteidigungTreppenscharte der Eingangsverteidigung

Nr. 2 - Schäden im Bereitschaftsraum

Schäden im Bereitschaftsraum

Schäden im Bereitschaftsraum:
An der Stelle, an der sich früher das Doppelbettt befand sind auf dem Boden deutliche Spuren einer Detonation zu erkennen. Man kann wohl davon ausgehen, dass es sich hier um die Detonation einer Handgranate handelte.
Auch in der Decke und an den Wänden sind deutliche Beschädigungsspuren zu finden.

Nr. 3 - Verbogene Schartenplatte

Verbogene Schartenplatte

Verbogene Schartenplatte:
Die verbogene Metallplatte, die die Maulscharte einfasst ist ebenfalls durch eine Detonation stark beschädigt worden.

Hier erkennt man auch die Schwäche des Regelbau 23 - dieser gerade im Schartenbereich äußerst verletzliche Bunkertyp sollte nach den Vorschriften nur im rückwärtigen Hauptkampfbereich errichtet werden.

Nr. 4 - Treppenscharte und Notausgang

Treppenscharte und Notausgang

Treppenscharte / Notausgang:
Das Bild zeigt den Blick vom Bereitschaftsraum in Richtung Notausgang - rechts die Scharte der flankierenden Eingangsverteidigung, links die in die Wand die eingelassenen, typischen Hölzer zur Befestigung von Haken, Betten...

Der Bunker mit der Ausbaustärke B mit 1,5 Metern Wand- und Deckenstärke (lt. Limesprogramm ‘38) hatte eine Größe von 6,8 m x 10,2 m.

Nr. 5 - Innenraum und Notausgang

Innenraum und Notausgang

Innenraum / Notausgang:
Der Gleiche Blickwinkel, wie schon in
Nr. 4, lediglich von etwas weiter aus dem Bereitschaftsraum.

Rechts erkennt man hier den Zugang zum Ein- bzw. Ausgang, links sind noch Beschädigungen der Innenwände zu erkennen.

Nr. 6 - Schäden im Eingangsbereich - 1

Schäden im Eingangsbereich - 1

Schäden im Eingangsbereich:
Im Bereich des Eingangs ist die Bunkerdecke mit Splittern durchsiebt.

Nr. 7 - Schäden im Eingangsbereich - 2

Schäden im Eingangsbereich - 2

Schäden im Eingangsbereich:
Auch die Gasschleuse des Bunkers ist durch Beschuss (hier höchstwahrscheinlich von außen) stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auf dem Bild sieht man die den Eingang frontal sichernde Gewehrscharte oben in der Mitte.

Nr. 8 - Beschuss im Bereitschaftsraum

Beschuss im Bereitschaftsraum

Beschuss im Bereitschaftsraum:
Direkt neben der schon in
Nr. 3 gezeigten Scharte sind auch die Wände von Einschüssen und Granatensplittern gekennzeichnet.

Nr. 9 - Blick aus der MG-Scharte

Blick aus der MG-Scharte

Blick auf die MG-Scharte:
Blick aus der frontal wirkenden Maulscharte für ein MG 34 in Richtung des Bunkers mit der taktischen
Nummer 131 im Buhlert - ein Regelbau 10.

Nr. 10 - Notausgang - Innenansicht

Notausgang - Innenansicht

Notausgang:
Der Notausgang ist verschüttet und auch von außen nicht mehr zu erkennen.

Nr. 11 - Treppenscharte der Eingangsverteidigung

Treppenscharte der Eingangsverteidigung

Treppenscharte der Eingangsverteidigung:
Der Blick aus dem Bunkerinnenhof auf die Treppenscharte der Flankierungsanlage von außen.

Vom Regelbau 23 wurden im Westwall 458 Anlagen errichtet, in NRW davon 205.

Der hier gezeigte Bunker ist übrigens der einzig erhalten gebliebene Kampfbunker im Buhlert.

Neben dem hier gezeigten “normalen” Regelbau 23 gab es auch modifizierte Anlagen, wie auf unserer Seite unter “Kronenburg” gezeigt.

Treppenscharte der EingangsverteidigungQTVR - Eingangsbereich - 586Kb

Blick auf die MG-Scharte
Schäden im Bereitschaftsraum
Verbogene Schartenplatte
Treppenscharte und Notausgang
Innenraum und Notausgang
Schäden im Eingangsbereich - 1
Schäden im Eingangsbereich - 2
Beschuss im Bereitschaftsraum
Blick aus der MG-Scharte
Notausgang - Innenansicht
Treppenscharte der Eingangsverteidigung
Treppenscharte der Eingangsverteidigung
Treppenscharte und Notausgang
Verbogene Schartenplatte
Schäden im Eingangsbereich - 1
Blick aus der MG-Scharte
Verbogene Schartenplatte
Notausgang - Innenansicht
Beschuss im Bereitschaftsraum
Bunker 131 - Buhlert

[Quellen (außer Fotos):
Grundriss der Anlage mit freundlicher Genehmigung aus:
[“Der Westwall von Kleve bis Basel” Auf den Spuren deutscher Geschichte, Ein Tourenplaner;
 Bettinger, Hansen, Lois;
Verlag Podzun - Pallas;
ISBN: 3-7909-0754-5; 2002]
sowie unter Verwendung von:
“Der Westwall  - Vom Denkmalwert des Unerfreulichen”
Führer zu archäologischen Denkmälern im Rheinland, Bd.2, Groß u.A.,
Rheinland Verlag GmbH Köln, ISBN: 3-7927-1668-2, 2. Auflage 1998]

 

Regelbau 23